Über das Lebenswerkbuch

Das LEBENSWERKBUCH dient der Reflexion und Inspiration. Es schärft mein Bewusstsein, aktiviert meine Energie, weist mir den Weg zu meinen Stärken und Potenzialen.

Es regt mich an - schafft Raum für meine ganz persönlichen Gedanken und Bilder. Es nährt meine Träume, gibt mir Orientierung, bringt mich zum TUN und hilft mir beim Dranbleiben und Umsetzen meiner Vorhaben.

Mein LEBENSWERKBUCH bereitet mir Freude - ist mir ein wertvoller Begleiter auf meinem Weg zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben!

„Ich richte mich auf zu meiner wahren Größe“. Als ich diese Überschrift und die dazugehörige Illustration  in meinem LEBENSWERBUCH zum ersten Mal gesehen habe war ich betroffen. Und traurig. Und bedrückt. Ich habe geweint, es hat  mein Innerstes berührt.  Die gleiche Reaktion habe ich seitdem bei mehreren Menschen beobachtet, die dieses Kapitel aufgeschlagen haben. Warum eigentlich?

Bevor ich nach einer Antwort suche halte ich einen Augenblick inne und vergewissere mich, ob ich bereit bin, dafür Mühen und Ausdauer auf mich zu nehmen. Ich sage JA und lesen mit FREUDE weiter!
In meiner Familie ist man kein Freund von Entscheidungen, schon gar keine schnellen. Das zeigt sich sogar bei so banalen Beispielen wie der Essenauswahl in einem Lokal. Dauert eine Ewigkeit und dann ist mit Sicherheit die falsche Wahl getroffen worden. „Hätt` ich doch das XY genommen. Das schaut viel besser aus, als mein AB.“  Diese Entscheidungsschwäche beschränkt sich nicht nur auf die Essenswahl sondern auf alle Themen und Situationen des Lebens. Es gibt soviel zu bedenken: „Soll ich das machen oder jenes?“  „Was sagst du dazu?“ „ Ich kann mich nicht entscheiden!“
Die Angst ist groß, dass mit der „falschen“ Entscheidung ein unwiderruflicher  Fehler passieren könnte. Und so wird meistens gar keine Entscheidung getroffen - solange, bis die Andern sagen, wo`s langgeht.

Wer entscheidet, legt einen wesentlichen Grundstein zum Handeln. Doch entscheiden fällt nicht immer leicht. Allerdings: Wer bewusst entscheidet, handelt selbstbestimmt!
In meinem LEBENSWERKBUCH finde ich ganz einfache, aber sehr wirkunsvolle Techniken im Umgang mit kleineren und grösseren Entscheidungen.
Meine Mutter sagte vor kurzem am Telefon :“ Das kannst Du nicht machen, nicht in deinem Alter!  Du MUSST an die Zukunft denken!“ 
Es geht um einen neuen Job, im alten bin  ich mich schon lange Zeit unglücklich. Jetzt  ist der Leidendruck so groß und ich denke ernsthaft über Alternativen nach. Es war sicher ein Fehler, meiner Mutter davon zu erzählen. Sie war schon immer ängstlich und zu sehr auf Sicherheit bedacht. Und ich habe diese Einstellung übernommen, sozusagen schon mit der Muttermilch aufgesogen.  Bin brav Jahr für Jahr einem Job nachgegangen, der weder meinen Neigungen noch meinen Fähigkeiten entsprochen hat. Jetzt gibt es eine Chance zu einem Neubeginn. Soll ich es wagen oder MUSS ich in meiner ängstlichen Haltung verweilen?

Wie oft am Tag MUSS ich etwas? Wie oft am Tag nehme ich selbst das Wort MÜSSEN in den Mund?  Das LEBENSWERKBUCH gibt Impulse für Alle, die ab sofort weniger MÜSSEN und mehr WOLLEN wollen.
 
Ich wache auf und denke mit Schrecken an den vor mir liegenden Tag. Auf  dem Weg zur Arbeit sehe ich in ein missmutiges Gesicht nach dem anderen – und muss grinsen. Es geht offensichtlich auch Anderen so. Aber was ist das? Mein Grinsen wird erwidert. Mein Lächeln wird breiter und es lächeln immer mehr zurück.  Im Büro angekommen,  nippe ich an meine Kaffee und freue mich auf die  Aufgaben des vor mir liegenden Tages. Leider war der nächste Tag nicht mehr so erfolgreich. Kein Lächeln weit und breit. Ich sitze ein bisschen niedergeschlagen  an meinem Schreibtisch. Gibst es eine „Gute-Laune App“?

Mit dem LEBENSWERKBUCH komme ich mit guter Laune durch den Tag. Jeder wird etwas für sich finden! Das kann nämlich jeder lernen ... auch wenn es am Anfang vielleicht schwer fällt ...
Das LEBENSWERKBUCH kann dazu dienen, den Effekt des Tagebuch-Schreibens zu verstärken. Wie kommt es, dass so etwas Einfaches so sehr wirkt?
Die Erklärung dafür: die hektische Geschäftigkeit unserer Zeit ist wie ein reissender Fluss. Manchmal werden wir, wie die Kieselsteine auf dem Flussbett, mitgerissen und geschliffen. Wer Tagebuch schreibt, widersetzt sich dieser gleichmachenden Getriebenheit. Er kommt innerlich zur Ruhe, hält inne, besinnt sich. Wer in sich ruht, findet leichter Verbindung zum eigenen Kern und kann dadurch viel leichter der sein, der er ist. Aus dem Strom herumwirbelnder Kiesel kann so der sprichwörtliche Fels in der Brandung werden ... das Tagebuch-Schreiben - wie auch die Beschäftigung mit dem LEBENSWERKBUCH - dient dazu, zu solch' einem Felsen zu werden. Wer schreibt, nimmt noch einmal bewusst das Erlebte wahr und denkt darüber nach. Sie (er) reflektiert, wie wir Psychologen sagen. Beim Tagebuch-Schreiben gelingt es - wie in der Psychotherapie auch - die innere Wahrheit zu erkennen und sie auszudrücken ...

(Auszug aus den KönigsImpulsen vom August 2014)
Seit geraumer Zeit wache ich  jeden Morgen  mit dem gleichen Traum auf. Meine Kollegen kommen häufig vor, meistens sitze ich abseits, nicht dazugehörig.  Schemenhaft sind die Bilder und beim Aufwachen fühle ich mich unglücklich und ausgeliefert. Manchmal falle ich ins Bodenlose. Was sagen mir diese Träume? Was bedeuten sie? Ich kann mir keinen Reim darauf machen. Eine Freundin gibt mir den Tipp: fang doch eine Traumtagebuch an. So kannst du über einen längeren Zeitraum deine Träume festhalten, beobachten und Zusammenhänge erkennen. Erst dann finden sich Ansätze, die sich umsetzen lassen.

Als TRAUMBUCH verwende ich das LEBENSWERKBUCH oder auch einzelne Blätter, die ich mir ebensfalls zurechtlege. In jedem Falle gebe ich meinem TRAUMBUCH eine besondere Bedeutung und drücke aus, wie ernsthaft ich mich mit meiner Traumwelt auseinandersetzten will ...